Tag der Kriminalitätsopfer am 22. März 2025
- Erschienen am - PresemitteilungDer Tag der Kriminalitätsopfer findet in jedem Jahr am 22. März statt. Dieser Aktionstag wurde 1991 von der Opferhilfeeinrichtung "WEISSER RING" eingeführt. Der Tag erinnert an die Situation der durch Kriminalität und Gewalt geschädigten Menschen, die auf Schutz, praktische Hilfe und Solidarität der Gesellschaft angewiesen sind. Vor allem Politik, Justiz und Verwaltung werden an diesem Tag zum Handeln aufgefordert. Darüber hinaus soll auch die Gesellschaft weiter für die Belange der Opfer sensibilisiert werden.
Die Gefahren der Opferwerdung betreffen beide Welten, die analoge wie die digitale. Für viele Delikte scheint der virtuelle Raum jedoch besonders „anfällig“ zu sein. Beleidigungen, Mobbing und üble Nachrede sind nur einige Beispiele, bei denen die Anonymität des Internets gezielt dazu genutzt wird, andere Menschen zu diffamieren und zu verunglimpfen. Diese anonymen, oftmals von extremer Feindseligkeit geprägten Angriffe führen bei den Opfern häufig zu extremer Verunsicherung und daraus resultierend oftmals auch zur Reduzierung des politischen, sozialen oder ehrenamtlichen Engagements.
Für uns als Geschäftsstelle des Landespräventionsrates Brandenburg ist es selbstverständlich, bei unserer Arbeit im Bereich der Kriminalprävention den Belangen der Opfer besonderes Augenmerk zu widmen.
Ein Thema, das uns 2025 besonders beschäftigen wird, ist die digitale Gewalt, denn die digitale Welt wächst immer schneller. Damit wachsen auch die Herausforderungen, die mit der Nutzung von sozialen Medien einhergehen. Wir möchten noch intensiver daran arbeiten, Kinder und Jugendliche, aber auch Lehrkräfte und Eltern für dieses Thema zu sensibilisieren und präventive Maßnahmen umzusetzen. Dabei geht es nicht nur um Aufklärung, sondern auch um konkrete Handlungsmöglichkeiten, wenn es zu Vorfällen kommt. Die aktive Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen wird dabei besonders im Fokus stehen.