115 neue Streifenwagen für die Brandenburger Polizei
Innenminister Dr. Redmann übergibt neue Fahrzeuge an Polizeipräsident Stepien
- Erschienen amDie Brandenburger Polizei erhält 115 neue Streifenwagen. Innenminister Dr. Jan Redmann hat heute auf dem Gelände des Zentraldienstes der Polizei (ZDPol) in Wünsdorf (Landkreis Teltow-Fläming) symbolisch den Schlüssel für die ersten 66 Fahrzeuge an Polizeipräsident Oliver Stepien übergeben. Die übrigen Streifenwagen werden in den kommenden Wochen vom Hersteller an den ZDPol geliefert. Damit wird ein Drittel der rund 340 Fahrzeuge starken Funkstreifenwagenflotte im Segment Pkw der Brandenburger Polizei erneuert. Die finanziellen Gesamtkosten für die 115 neuen Polizeiautos vom Typ VW Passat liegen nach Angaben der stellvertretenden ZDPol-Direktorin Bianca Rogalinski im mittleren einstelligen Millionenbereich.
Dr. Redmann: „Die 115 neuen Streifenwagen sind eine der größten Gesamtbeschaffungen der vergangenen Jahre. Das zeigt, dass wir die Erneuerung des Fuhrparks der Polizei konsequent weiterführen. Die Kolleginnen und Kollegen der Polizei verbringen viel Zeit in den Streifenwagen, weshalb die technisch moderne und komfortable Ausstattung der Fahrzeuge unerlässlich ist. Das Beste an den neuen Fahrzeugen ist aber nicht die Technik, sondern die Polizistinnen und Polizisten, die sie bedienen. Sie sorgen Tag und Nacht für Sicherheit in Brandenburg. Dafür gebührt ihnen unser aller Dank.“
Stepien: „Der Streifenwagen ist nicht nur ein Mittel zur Fortbewegung, sondern auch ein mobiler Arbeitsplatz für die Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Daher sind moderne, zuverlässige und an-gemessen ausgestatte Einsatzfahrzeuge eine wichtige Voraussetzung für die Aufgabenerfüllung im täglichen Dienst. Ich freue mich über die neuen Funkstreifenwagen – sie werden bis zum Ende des Jahres in Polizeidienststellen im gesamten Land Brandenburg geliefert werden.“
Rogalinski: „Wir freuen uns und sind stolz, damit die Modernisierung des Fuhrparks der Polizei voranzubringen. Wichtig war uns hier vor allem, die Erfahrungen und Bedürfnisse der Polizeibeamten aus dem Streifendienst in das konkrete Produkt einfließen zu lassen. Diese Form der bedarfsgerechten Zusammenarbeit zwischen Polizeipräsidium und ZDPol hat sich in den vergangenen Jahren vielfach bewährt.“
Mit der Beschaffung der neuen Fahrzeuge wird die sogenannte „OneDevice“-Strategie konsequent fortgeführt. Ziel ist es dabei, dass die Beamten über ihr Smartphone alle dienstlichen Einsatzbelange umsetzen können. Die bisherigen interaktiven Funktionen, die auf mehreren Geräten im Auto bereitgestellt wurden, sollen künftig alle auf das dienstliche Mobilgerät verlagert werden. Unter anderem ist nun das mobile Bezahlen von Verkehrsordnungswidrigkeiten oder die einfachere Übertragung von Tatortfotos in das Vorgangsbearbeitungssystem per Smartphone möglich.
Die Autos wurden nach intensiver Einbindung der Nutzer auf die speziellen Bedürfnisse der Polizei angepasst. So wurden beispielsweise speziell entwickelte Behördensitze eingebaut, die vor allem das Sitzen mit der umfangreichen Ausrüstung erleichtern sollen. Die Streifenwagen erhalten zudem ein an das neue Corporate Design der Polizei angepasstes Äußeres, so wirbt die Polizei unter anderem auf den Autos um Nachwuchskräfte.
Anlage:
Bild 1: Innenminister Dr. Jan Redmann, Polizeipräsident Oliver Stepien und die stellvertretende ZDPol-Direktorin Bianca Rogalinski (v.l.).
Bild 2: Innenminister Dr. Jan Redmann
Bild 3: 66 der insgesamt 115 neuen Streifenwagen wurden heute beim Zentraldienste der Polizei in Wünsdorf übergeben.
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