Blaulichtgottesdienst für Polizei, Feuerwehren, Rettungsdienste und Katastrophenschutz
Angehörige und Kollegen erinnern in an verstorbene Einsatzkräfte
- Erschienen amFamilie und Freunde sowie Kolleginnen und Kollegen von Einsatzkräften aus Polizei, Feuerwehren, Notfallseelsorge, Rettungsdiensten und Katastrophenschutz haben am Sonnabend der Einsatzkräfte gedacht, die im Dienst verstorben sind. Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke sprach in der Potsdamer Nikolaikirche das Grußwort, Innenminister Dr. Jan Redmann verlas die Namen der 104 Verstorbenen. Die Predigt hielt Christian Stäblein, Bischof der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz.
Dr. Woidke: „Unsere Feuerwehrleute, Polizisten und Rettungskräfte sind immer da, wenn andere Hilfe brauchen. Sie schützen, retten und geben uns allen Sicherheit – oft unter Einsatz ihrer eigenen Gesundheit und ihres eigenen Lebens. Der Blaulichtgottesdienst ist ein besonderer Moment, um innezuhalten, Danke zu sagen und derer zu gedenken, die verstorben sind. Er zeigt: Brandenburg steht fest an der Seite der Menschen, die jeden Tag für uns alle da sind. Dafür verdienen sie unsere tiefste Dankbarkeit und den größten Respekt.“
Dr. Redmann: „Mit großem Mut, unermüdlichem Einsatz und viel Mitgefühl haben sich Polizistinnen und Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte in den Dienst unserer Gesellschaft gestellt. Menschen zu schützen, Leben zu retten und Hilfe zu leisten, war für sie nicht nur Beruf, sondern Berufung – oft weit über den Dienst hinaus. Unser Dank und unsere Anerkennung gelten auch ihren Angehörigen, die besondere Belastungen getragen haben. Wir werden die Verstorbenen in ehrender Erinnerung halten.“
Im zurückliegenden Jahr sind zehn Brandenburger Polizeibedienstete verstorben. Außerdem starben 85 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr, sieben der Rettungsdienste und Hilfsorganisationen sowie zwei Mitgliedern der Notfallseelsorge. Der sogenannte Blaulichtgottesdienst findet seit 2011 jährlich statt. Er wird in diesem Jahr gemeinsam vom Landespfarrer für Notfallseelsorge, Stefan Baier, der Landespolizeipfarrerin Beate Wolf und Polizeipräsident Oliver Stepien ausgerichtet.