13.02.2019Kabinett bringt kostenfreie Nutzung von Geobasisdaten auf den Weg | Nr. 024/2019

Katrin Lange, Staatssekretärin im Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg Neues Fenster: Bild - Porträt - Staatssekretärin Katrin Lange - vergrößern Foto: BILDHAUS. Karoline Wolf

Potsdam – Geodaten der Vermessungsverwaltung in Brandenburg sollen in Zukunft kostenfrei genutzt werden dürfen. Dazu hat das Kabinett gestern den Entwurf des geänderten Vermessungsgesetzes beschlossen. Der Entwurf wird nun in den Landtag eingebracht.

Innenstaatssekretärin und IT-Beauftragte der Landesregierung, Katrin Lange: „Mit den Geobasisdaten wird in Brandenburg ein wichtiger Baustein für Open Data gelegt. Dabei handelt es sich um einen wichtigen Schritt hin zu einer offenen und digitalen Verwaltung. Die Landesregierung bietet damit interessierten Bürgern, Nutzern aus Wirtschaft, Verwaltung, Recht und Wissenschaft neue Möglichkeiten zur Verwendung der Daten sowie zur Entwicklung und Forschung. Insbesondere von Geoinformationsunternehmen, aber auch von der Startup-Community können die Daten in Dienstleistungen oder App-Entwicklungen eingebunden werden.“  

Mit der Gesetzesänderung sollen zukünftig digitale Geobasisdaten der Vermessungsverwaltung entgeltfrei bereitgestellt werden. Das Angebot umfasst insgesamt fast 330 digitale Datensätze und Datendienste. Dazu gehören zum Beispiel hochauflösende Luftbilder, Karten von Straßen und Grundstücken oder die Darstellung ganzer Landschaften und Höhenmodelle. Hinzu kommen Bodenrichtwerte und die Grundstücksmarktberichte.

Mit dem Gesetzentwurf setzt die Landesregierung einen entsprechenden Beschluss des Landtages vom November 2018 um.

Download der Pressemitteilung als PDF-Datei:
Kabinett bringt kostenfreie Nutzung von Geobasisdaten auf den Weg

Verantwortlich: Ingo Decker

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