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Pressedienst

Brandenburgs Polizeimusikdirektor
reicht den Taktstock weiter

03.07.2002 Ein guter Botschafter Brandenburgs

Peter Brünsing nach 36 Musikerjahren in den Ruhestand verabschiedet

 
Nr. 070/2002

Innenminister Jörg Schönbohm hat den bisherigen Chef des Landespolizeiorchesters Peter Brünsing offiziell in den Ruhestand verabschiedet. „Er hat wesentlichen Anteil daran, dass das Landespolizeiorchester zu einem Klangkörper von sehr hoher Qualität und einem breiten Repertoire von Klassik bis zur leichten Muse geworden ist. Mit dem Orchester hat er einen unverwechselbaren Beitrag zur polizeilichen Öffentlichkeitsarbeit geleistet. Herr Brünsing war mit unseren Musikern auch ein guter Botschafter Brandenburgs nicht nur in Deutschland, sondern weit darüber hinaus“, würdigte der Minister die Arbeit des Polizeimusikdirektors, der Ende Juni nach 36 Musikerjahren aus dem aktiven Dienst ausschied. Peter Brünsing, der insgesamt 20 Jahre lang für die Polizeimusik in Potsdam verantwortlich zeichnete, war 1966 nach einem Studium an der Berliner Musikhochschule ‚Hanns Eisler’ in das damalige Standortmusikkorps Potsdam der DDR-Volkspolizei eingetreten. Der Musiker nennt dafür einen einfachen Grund: „Als Musiker bei Polizei oder NVA brauchte ich nicht zur Wehrpflicht, also nutzte ich diese Chance.“ 1984 übernahm er die Leitung des Musikkorps. Nur Märsche zu Appellen und Paraden aber waren seine Sache nicht. So begann er das Repertoire auszubauen. Nach der Wende suchte Brünsing als Chef der Potsdamer Polizeiorchesters rasch die Zusammenarbeit mit Polizeiklangkörpern aus den alten Bundesländern, die er auch zu gemeinsamen Konzerten nach Potsdam holte.

Verantwortlich:
Heiko Homburg, Pressesprecher
Ministerium des Innern
Henning-von-Tresckow Str. 9-13
14467 Potsdam
Telefon (0331) 866 2060
Fax: (0331) 866 2666