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Fachtagung am 29.09.2022

Sechs Kinder liegen lachend in die Kamera blickend auf einer Wiese
© JackF - stock.adobe.com
Sechs Kinder liegen lachend in die Kamera blickend auf einer Wiese
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Herzlich willkommen beim Landespräventionsrat Brandenburg!

Schön, dass Sie sich für die Fachtagung „Sicheres und gesundes Aufwachsen in Krisenzeiten: Stand und Perspektiven der Prävention“ interessieren!

Wir wollen mit dieser Fachtagung eine professionsübergreifende und interdisziplinäre Austauschplattform für all diejenigen bieten, die in ihrer beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Kindern und Jugendlichen interagieren. Es gibt Raum für spannende Vorträge aus der Wissenschaft und den praxisbezogenen Austausch.

Herzlich willkommen beim Landespräventionsrat Brandenburg!

Schön, dass Sie sich für die Fachtagung „Sicheres und gesundes Aufwachsen in Krisenzeiten: Stand und Perspektiven der Prävention“ interessieren!

Wir wollen mit dieser Fachtagung eine professionsübergreifende und interdisziplinäre Austauschplattform für all diejenigen bieten, die in ihrer beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Kindern und Jugendlichen interagieren. Es gibt Raum für spannende Vorträge aus der Wissenschaft und den praxisbezogenen Austausch.


  • Hintergrund

    Das sichere und gesunde Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen ist das Ziel vielfältiger Bemühungen ganz unterschiedlicher Personen und Institutionen im Präventionsbereich.

    Das sichere und gesunde Aufwachsen in Krisenzeiten stellt diese Personen und Institutionen jedoch vor ganz besondere Herausforderungen. Es geht um frühzeitiges Erkennen von neuen oder veränderten Gefährdungen bzw. Risiken, um angemessenes Reagieren unter den spezifischen Rahmenbedingungen und schließlich darum, eigene Prozesse und Strukturen temporär oder gar auf Dauer anzupassen.

    Die Idee einer Fachtagung, bezogen auf die Zielgruppe Kinder und Jugendliche stammt aus dem Jubiläumsjahr des LPR 2020. Das damals bereits final vorbereitete wissenschaftliche Kolloquium sollte sich den Phänomenen Gewalt, Mobbing und Hass widmen und aus Präventionssicht Bilanz ziehen sowie Perspektiven entwickeln.

    „Corona“ verhinderte diesen analogen Fachtag und zeigte zugleich auf, wie wenig „digital-flexibel“ wir im Land aufgestellt waren. Ein halbes Jahr später trafen sich wesentliche Akteure dann im virtuellen Raum und tauschten sich zu den Auswirkungen von Corona auf Kinder und Jugendliche aus. Zentrale Befunde dieses neuen Formats „Gemeinsames Online-Fachgespräch“ zwischen dem „Jour fixe Gewaltprävention“ des Bildungsressorts und der AG „Kinder-, Jugend- und Gewaltdelinquenz; Kinder- und Jugendschutz“ des LPRs waren:

    • Es gibt sehr unterschiedliche Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche, die stark vom sozioökonomischen Umfeld abhängen.
    • Es sollte nicht nur über Kinder und Jugendliche geredet werden. Sie sollten eine eigene Stimme bekommen. Deshalb wurde u.a. im Jahr 2021 der Schreib- und Kreativwettbewerb des LPR ausgelobt.
    • Verschwörungserzählungen im Kontext „Corona“ bekamen eine gesellschaftlich negativ spürbare Relevanz, so auch für Kinder und Jugendliche. Mit Blick darauf fand ein zweites Online-Fachgespräch zwischen den Expertinnen und Experten der AG „Kinder-, Jugend- und Gewaltdelinquenz; Kinder- und Jugendschutz“ und der AG „Prävention von politischem Extremismus“ des LPR statt, welches verschiedene konkrete Maßnahmen positiv beeinflusste.
    • Die kurzfristigen Beobachtungen sollten durch mittel- und langfristige Betrachtungen und Untersuchungen seitens der Praxis und der Wissenschaft ergänzt werden.

    Diese Fachtagung wird eine professionsübergreifende bzw. interdisziplinäre Reflexionsplattform bieten. Wir freuen uns auf viele neue Erkenntnisse und lebhafte Diskussionen am 29. September 2022 in Potsdam!

    Das sichere und gesunde Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen ist das Ziel vielfältiger Bemühungen ganz unterschiedlicher Personen und Institutionen im Präventionsbereich.

    Das sichere und gesunde Aufwachsen in Krisenzeiten stellt diese Personen und Institutionen jedoch vor ganz besondere Herausforderungen. Es geht um frühzeitiges Erkennen von neuen oder veränderten Gefährdungen bzw. Risiken, um angemessenes Reagieren unter den spezifischen Rahmenbedingungen und schließlich darum, eigene Prozesse und Strukturen temporär oder gar auf Dauer anzupassen.

    Die Idee einer Fachtagung, bezogen auf die Zielgruppe Kinder und Jugendliche stammt aus dem Jubiläumsjahr des LPR 2020. Das damals bereits final vorbereitete wissenschaftliche Kolloquium sollte sich den Phänomenen Gewalt, Mobbing und Hass widmen und aus Präventionssicht Bilanz ziehen sowie Perspektiven entwickeln.

    „Corona“ verhinderte diesen analogen Fachtag und zeigte zugleich auf, wie wenig „digital-flexibel“ wir im Land aufgestellt waren. Ein halbes Jahr später trafen sich wesentliche Akteure dann im virtuellen Raum und tauschten sich zu den Auswirkungen von Corona auf Kinder und Jugendliche aus. Zentrale Befunde dieses neuen Formats „Gemeinsames Online-Fachgespräch“ zwischen dem „Jour fixe Gewaltprävention“ des Bildungsressorts und der AG „Kinder-, Jugend- und Gewaltdelinquenz; Kinder- und Jugendschutz“ des LPRs waren:

    • Es gibt sehr unterschiedliche Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche, die stark vom sozioökonomischen Umfeld abhängen.
    • Es sollte nicht nur über Kinder und Jugendliche geredet werden. Sie sollten eine eigene Stimme bekommen. Deshalb wurde u.a. im Jahr 2021 der Schreib- und Kreativwettbewerb des LPR ausgelobt.
    • Verschwörungserzählungen im Kontext „Corona“ bekamen eine gesellschaftlich negativ spürbare Relevanz, so auch für Kinder und Jugendliche. Mit Blick darauf fand ein zweites Online-Fachgespräch zwischen den Expertinnen und Experten der AG „Kinder-, Jugend- und Gewaltdelinquenz; Kinder- und Jugendschutz“ und der AG „Prävention von politischem Extremismus“ des LPR statt, welches verschiedene konkrete Maßnahmen positiv beeinflusste.
    • Die kurzfristigen Beobachtungen sollten durch mittel- und langfristige Betrachtungen und Untersuchungen seitens der Praxis und der Wissenschaft ergänzt werden.

    Diese Fachtagung wird eine professionsübergreifende bzw. interdisziplinäre Reflexionsplattform bieten. Wir freuen uns auf viele neue Erkenntnisse und lebhafte Diskussionen am 29. September 2022 in Potsdam!

  • Zielgruppe der Fachtagung

    Die Einladung richtet sich an Fachkräfte aus dem Bildungsbereich, der Schulsozialarbeit, dem Bereich Kinder- und Jugendschutz, der Polizei, dem Gesundheits- und Justizbereich (Jugendrichter, Jugendstaatsanwälte). Für Lehrkräfte des Landes Brandenburg ist die Veranstaltung als Ergänzungsfortbildung anerkannt.

    Die Einladung richtet sich an Fachkräfte aus dem Bildungsbereich, der Schulsozialarbeit, dem Bereich Kinder- und Jugendschutz, der Polizei, dem Gesundheits- und Justizbereich (Jugendrichter, Jugendstaatsanwälte). Für Lehrkräfte des Landes Brandenburg ist die Veranstaltung als Ergänzungsfortbildung anerkannt.

  • Programm

    • 08:45 Uhr | Einlass
    • 09:30 Uhr | Begrüßung, Herr Prof. Dr. Wilfried Schubarth
    • 09:40 Uhr | Grußwort, Herr Staatssekretär Uwe Schüler
    • 09:55 Uhr | „Gesundheit und Gesundheitsverhalten von Schülerinnen und Schülern – Erste Ergebnisse der HBSC-Studie BB 2022“, Herr Prof. Dr. Ludwig Bilz, BTU
    • 10:40 Uhr | Kaffeepause
    • 11:00 Uhr | „Zeitalter der Krisen? – Herausforderungen und Chancen für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“, Frau Prof. Dr. Julia Asbrand, HUB
    • 11:45 Uhr | "Corona: Und was sagen Jugendliche?"
    • 12:15 Uhr | Mittagspause
    • 13:30 Uhr | Workshops, moderiert durch die RAA Brandenburg
      • „Sicherheit geben in unsicheren Zeiten“
      • „Sicheres und gesundes Aufwachsen in Familie und Schule: Gewalt gegen Kinder“
      •  „Sicherheit im Netz: (Cyber-)Mobbing, Fake News“
    • 15:45 Uhr | Rückmeldungen aus den Workshops und Ausblick

    Moderation: Frau Miriam El Bali und Herr Kay Kasüschke, LPR

    • 08:45 Uhr | Einlass
    • 09:30 Uhr | Begrüßung, Herr Prof. Dr. Wilfried Schubarth
    • 09:40 Uhr | Grußwort, Herr Staatssekretär Uwe Schüler
    • 09:55 Uhr | „Gesundheit und Gesundheitsverhalten von Schülerinnen und Schülern – Erste Ergebnisse der HBSC-Studie BB 2022“, Herr Prof. Dr. Ludwig Bilz, BTU
    • 10:40 Uhr | Kaffeepause
    • 11:00 Uhr | „Zeitalter der Krisen? – Herausforderungen und Chancen für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“, Frau Prof. Dr. Julia Asbrand, HUB
    • 11:45 Uhr | "Corona: Und was sagen Jugendliche?"
    • 12:15 Uhr | Mittagspause
    • 13:30 Uhr | Workshops, moderiert durch die RAA Brandenburg
      • „Sicherheit geben in unsicheren Zeiten“
      • „Sicheres und gesundes Aufwachsen in Familie und Schule: Gewalt gegen Kinder“
      •  „Sicherheit im Netz: (Cyber-)Mobbing, Fake News“
    • 15:45 Uhr | Rückmeldungen aus den Workshops und Ausblick

    Moderation: Frau Miriam El Bali und Herr Kay Kasüschke, LPR

  • Veranstaltungsort

    Bürgerhaus am Schlaatz
    Schilfhof 28
    14478 Potsdam

    Anfahrtsbeschreibung

    Bürgerhaus am Schlaatz
    Schilfhof 28
    14478 Potsdam

    Anfahrtsbeschreibung


Vorträge

Vorträge

  • „Gesundheit und Gesundheitsverhalten von Schülerinnen und Schülern – Erste Ergebnisse der HBSC-Studie Brandenburg 2022“

    Seit der ersten Befragungswelle 2018 nimmt das Land Brandenburg nun zum zweiten Mal mit einer repräsentativen Stichprobe an der internationalen Kinder- und Jugendgesundheitsstudie HBSC („Health Behavior of School-aged Children“) teil. Im Rahmen des Vortrags werden erste Ergebnisse der Befragung von 2022 vorgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf Veränderungen in der Gesundheit und im Gesundheitsverhalten von Schülerinnen und Schülern seit der letzten Erhebung vor der Corona-Pandemie. Die Erkenntnisse der HBSC-Studie sind für die Gesundheits- wie auch Kriminalprävention gleichermaßen von großem Interesse.

    Seit der ersten Befragungswelle 2018 nimmt das Land Brandenburg nun zum zweiten Mal mit einer repräsentativen Stichprobe an der internationalen Kinder- und Jugendgesundheitsstudie HBSC („Health Behavior of School-aged Children“) teil. Im Rahmen des Vortrags werden erste Ergebnisse der Befragung von 2022 vorgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf Veränderungen in der Gesundheit und im Gesundheitsverhalten von Schülerinnen und Schülern seit der letzten Erhebung vor der Corona-Pandemie. Die Erkenntnisse der HBSC-Studie sind für die Gesundheits- wie auch Kriminalprävention gleichermaßen von großem Interesse.

  • Prof. Dr. Ludwig Bilz, BTU

    Prof. Dr. Ludwig Bilz ist Psychologischer Psychotherapeut und Professor für Pädagogische Psychologie an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Gemeinsam mit seinem Team führt er Studien zur Gesundheit von Schülerinnen und Schülern sowie ihrem Sozialverhalten durch. Weitere aktuelle Forschungsthemen sind neben Gewalt und Mobbing in der Schule auch das Phänomen Hate Speech sowie die Gesundheit von Lehrkräften.

    Prof. Dr. Ludwig Bilz ist Psychologischer Psychotherapeut und Professor für Pädagogische Psychologie an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Gemeinsam mit seinem Team führt er Studien zur Gesundheit von Schülerinnen und Schülern sowie ihrem Sozialverhalten durch. Weitere aktuelle Forschungsthemen sind neben Gewalt und Mobbing in der Schule auch das Phänomen Hate Speech sowie die Gesundheit von Lehrkräften.

  • „Zeitalter der Krisen? – Herausforderungen und Chancen für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“

    Der Vortrag wird aktuelle Krisen (COVID-19 Pandemie, Ukraine-Krieg, Klimakrise) und deren bekannte und zu erwartende Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen beleuchten. Gemeinsam wird die Frage aufgeworfen, was wir als Erwachsene und Gesellschaft tun können und müssen, um Kinder und Jugendliche im Umgang mit Krisen zu unterstützen und ihnen ein gesundes Aufwachsen und eine sichere Zukunft zu bieten.

    Der Vortrag wird aktuelle Krisen (COVID-19 Pandemie, Ukraine-Krieg, Klimakrise) und deren bekannte und zu erwartende Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen beleuchten. Gemeinsam wird die Frage aufgeworfen, was wir als Erwachsene und Gesellschaft tun können und müssen, um Kinder und Jugendliche im Umgang mit Krisen zu unterstützen und ihnen ein gesundes Aufwachsen und eine sichere Zukunft zu bieten.

  • Prof. Dr. Julia Asbrand, HUB

    Prof. Dr. Julia Asbrand studierte und promovierte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Sie ist approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (VT). Ihr Forschungsschwerpunkt liegt seit 2010 auf (Sozialen) Angststörungen im Kindes- und Jugendalter und Aufmerksamkeitsstörungen. Seit April 2020 ist sie Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit Juni 2021 leitet sie die Spezialambulanz für Kinder, Jugendliche und Familien an der Hochschulambulanz. Seit Beginn der COVID-19 Pandemie beschäftigt sie sich mit der Auswirkung von Krisen auf Kinder und Jugendliche und ist in der Prävention sowie Wissenschaftskommunikation zum Aufbau von Resilienz aktiv.

    Prof. Dr. Julia Asbrand studierte und promovierte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Sie ist approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (VT). Ihr Forschungsschwerpunkt liegt seit 2010 auf (Sozialen) Angststörungen im Kindes- und Jugendalter und Aufmerksamkeitsstörungen. Seit April 2020 ist sie Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit Juni 2021 leitet sie die Spezialambulanz für Kinder, Jugendliche und Familien an der Hochschulambulanz. Seit Beginn der COVID-19 Pandemie beschäftigt sie sich mit der Auswirkung von Krisen auf Kinder und Jugendliche und ist in der Prävention sowie Wissenschaftskommunikation zum Aufbau von Resilienz aktiv.


Workshops

Workshops

„Sicherheit geben in unsicheren Zeiten"

„Sicherheit geben in unsicheren Zeiten"

  • Impulsgeberin: Frau Nele Dippel (HUB)

    Wie können sichere Strukturen für Familien auch in Krisen aufrechterhalten werden? Praktische Einblicke und wissenschaftliche Erkenntnisse zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vor und während der Corona-Pandemie.

    Wie können sichere Strukturen für Familien auch in Krisen aufrechterhalten werden? Praktische Einblicke und wissenschaftliche Erkenntnisse zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vor und während der Corona-Pandemie.

  • Zur Person Nele Dippel

    Nele Dippel (Dipl.-Psych., Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin i.A.) hat Ihre Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin (VT) sowie ihre Promotion hat sie 2018 als Stipendiatin im „Marburger Modell“ an der Philipps-Universität in Marburg begonnen. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf affektiven Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter sowie dem Elterneinbezug in die Psychotherapie. Seit 2021 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung von Prof. Dr. Julia Asbrand tätig.

    Nele Dippel (Dipl.-Psych., Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin i.A.) hat Ihre Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin (VT) sowie ihre Promotion hat sie 2018 als Stipendiatin im „Marburger Modell“ an der Philipps-Universität in Marburg begonnen. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf affektiven Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter sowie dem Elterneinbezug in die Psychotherapie. Seit 2021 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung von Prof. Dr. Julia Asbrand tätig.

„Sicheres und gesundes Aufwachsen in Familie und Schule: Gewalt gegen Kinder“

„Sicheres und gesundes Aufwachsen in Familie und Schule: Gewalt gegen Kinder“

  • Impulsgeber: Herr Hans Leitner (Fachstelle Kinderschutz im Land Brandenburg)

    Es kann landes- und kommunalpolitisch nicht nur darum gehen, die aktuellen Krisen selbst durch geeignete und notwendige Maßnahme einzudämmen, sondern auch darum, über einem politisch-fachlichen Diskurs Vorsorge dafür zu treffen, die unmittelbaren und mittelbaren Nebenwirkungen der Krisen sowie der Maßnahmen gegen diese auf Kinder und Jugendliche gleichermaßen zu begrenzen.
    Der Workshop ist für die Teilnehmenden absichtsvoll in die Perspektive auf Kinder und Jugendliche gestellt und soll ausgehend von den bekannten Krisen einen Beitrag zur Sensibilisierung speziell für diesen Blickwinkel werden. Damit steht der Workshop in guter Tradition mit der im Jahre 2011 begonnen landepolitischen und interministeriell geführten Debatte unter dem Titel „Gesund und sicher aufwachsen im Land Brandenburg“.

    Es kann landes- und kommunalpolitisch nicht nur darum gehen, die aktuellen Krisen selbst durch geeignete und notwendige Maßnahme einzudämmen, sondern auch darum, über einem politisch-fachlichen Diskurs Vorsorge dafür zu treffen, die unmittelbaren und mittelbaren Nebenwirkungen der Krisen sowie der Maßnahmen gegen diese auf Kinder und Jugendliche gleichermaßen zu begrenzen.
    Der Workshop ist für die Teilnehmenden absichtsvoll in die Perspektive auf Kinder und Jugendliche gestellt und soll ausgehend von den bekannten Krisen einen Beitrag zur Sensibilisierung speziell für diesen Blickwinkel werden. Damit steht der Workshop in guter Tradition mit der im Jahre 2011 begonnen landepolitischen und interministeriell geführten Debatte unter dem Titel „Gesund und sicher aufwachsen im Land Brandenburg“.

  • Zur Person Hans Leitner

    • Dipl. Päd, Erzieher, Unterstufenlehrer Musik, Straßenbauer, seit Bestehen 2006 Leiter der Fachstelle Kinderschutz im Land Brandenburg
    • 2009 bis 2021 Koordinator im Bündnis Kinderschutz MV
    • seit 2018 Leitung der AG Unfall und Gewaltprävention im Bündnis Gesundheit Berlin / Brandenburg
    • bis Ende 2021 fast 30 Jahre lang Geschäftsführer Institut für soziale Arbeit Münster und ab 2003 der Start gGmbH
    • Mitherausgeber des „Brandenburger Leitfaden Früherkennung von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“ (aktuell 8. Auflage)
    • (www.start-ggmbh.de oder www.fachstelle-kinderschutz.de)
    • Dipl. Päd, Erzieher, Unterstufenlehrer Musik, Straßenbauer, seit Bestehen 2006 Leiter der Fachstelle Kinderschutz im Land Brandenburg
    • 2009 bis 2021 Koordinator im Bündnis Kinderschutz MV
    • seit 2018 Leitung der AG Unfall und Gewaltprävention im Bündnis Gesundheit Berlin / Brandenburg
    • bis Ende 2021 fast 30 Jahre lang Geschäftsführer Institut für soziale Arbeit Münster und ab 2003 der Start gGmbH
    • Mitherausgeber des „Brandenburger Leitfaden Früherkennung von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“ (aktuell 8. Auflage)
    • (www.start-ggmbh.de oder www.fachstelle-kinderschutz.de)
  • Impulsgeberin: Petra Bülow (Staatliches Schulamt)

    Gewaltprävention in der Schule fördert die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler mit Konflikten konstruktiv umzugehen. Konflikte sind Teil des menschlichen Zusammenlebens und treten immer dann auf, wenn unterschiedliche Interessen, Vorstellungen aufeinandertreffen und die Beteiligten in diesen Konflikten eine unterschiedliche Stellung haben.
    Wir wollen Handlungsmöglichkeiten entwickeln, um der Anwendung von Gewalt und Eskalation vorzubeugen und unsere Schülerinnen und Schüler befähigen, kontrolliert zu handeln und anderen respektvoll zu begegnen.

    Gewaltprävention in der Schule fördert die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler mit Konflikten konstruktiv umzugehen. Konflikte sind Teil des menschlichen Zusammenlebens und treten immer dann auf, wenn unterschiedliche Interessen, Vorstellungen aufeinandertreffen und die Beteiligten in diesen Konflikten eine unterschiedliche Stellung haben.
    Wir wollen Handlungsmöglichkeiten entwickeln, um der Anwendung von Gewalt und Eskalation vorzubeugen und unsere Schülerinnen und Schüler befähigen, kontrolliert zu handeln und anderen respektvoll zu begegnen.

  • Zur Person Petra Bülow

    Petra Bülow ist Lehrerin an der Gesamtschule 3 mit gymnasialer Oberstufe in Eisenhüttenstadt in den Fächern Sport und Deutsch. Sie ist Sonderpädagogin für Körperbehinderung sowie emotionale und soziale Entwicklung. Außerdem ist sie Teil des diagnostischen Teams der Beratungsstelle Beeskow und war bis Ende des Schuljahres 2021/22 Fachberaterin für Gewaltprävention und Schulentwicklungsberaterin im Schulamt Frankfurt (Oder).

    Petra Bülow ist Lehrerin an der Gesamtschule 3 mit gymnasialer Oberstufe in Eisenhüttenstadt in den Fächern Sport und Deutsch. Sie ist Sonderpädagogin für Körperbehinderung sowie emotionale und soziale Entwicklung. Außerdem ist sie Teil des diagnostischen Teams der Beratungsstelle Beeskow und war bis Ende des Schuljahres 2021/22 Fachberaterin für Gewaltprävention und Schulentwicklungsberaterin im Schulamt Frankfurt (Oder).

„Sicherheit im Netz: (Cyber-)Mobbing, Fake News“

In diesem Workshop werden die Themengebiete (Cyber)Mobbing und Fakes News und deren strafrechtliche Relevanz durch kurze Inputs der Expertinnen und Experten eingeführt. In themenfokussierten Kleingruppen werden die Inhalte vertieft, mit weiteren Informationen angereichert und durch die Perspektiven und Fragen der Teilnehmenden abgerundet.

„Sicherheit im Netz: (Cyber-)Mobbing, Fake News“

In diesem Workshop werden die Themengebiete (Cyber)Mobbing und Fakes News und deren strafrechtliche Relevanz durch kurze Inputs der Expertinnen und Experten eingeführt. In themenfokussierten Kleingruppen werden die Inhalte vertieft, mit weiteren Informationen angereichert und durch die Perspektiven und Fragen der Teilnehmenden abgerundet.