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25.05.2022

| Landespräventionsrat (Meldungen)

Sitzung der AG 4 in Lübben

Blick in die Runde der Teilnehmenden
Blick in die Runde der Teilnehmenden

Am 24. Mai 2022 trafen sich die Mitglieder der AG 4, Vernetzungsgremium Kriminalprävention vor Ort, unter Leitung von Herr Prof. Dr. Manfred Rolfes, um sich zu aktuellen Entwicklungen und Vorhaben in ihren Bereichen auszutauschen.

Der Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald, Herr Stephan Loge, ließ es sich nicht nehmen, die Teilnehmenden persönlich zu begrüßen, ihnen interessante Fakten und Vorhaben aus dem Landkreis darzustellen, mit ihnen zu diskutieren und ihnen für ihre weitere Arbeit viel Erfolg zu wünschen.

Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen konnten in den letzten zwei Jahren viele Projekte und Initiativen in den Kommunen nicht oder nicht vollumfänglich umgesetzt werden. Dies ändert sich gerade wieder und die vielfach erprobten Mechanismen laufen langsam wieder an.

Trotz der hohen Arbeitsbelastung ist den Mitgliedern der AG auch weiterhin sehr wichtig, den gemeinsamen Präventionsgedanken zu fördern, von den bereits erlangten Erkenntnissen anderer zu partizipieren und im Gegenzug an den selbst gemachten Erfahrungen teilhaben zu lassen.

Einen wichtigen Schwerpunkt bildet in den Kommunen auch weiterhin die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, aber auch die Zielgruppe der Seniorinnen und Senioren rückt vermehrt in den Fokus, für die auch die Geschäftsstelle des LPR entsprechende Materialien erarbeitet hat und die bei Bedarf über die zuständigen Polizeidienststellen abrufbar sind.

Auch die Problematik der illegalen Abfallentsorgung, die in den brandenburgischen Wäldern immer wieder zu beobachten ist, stellt für die Kommunen eine große Herausforderung dar. Diesem Problem nimmt sich der Landkreistag des Landes Brandenburg jetzt verstärkt an, für den Herr Dr. Johannes Wagner an der Sitzung teilgenommen hat.

Der Leiter der Geschäftsstelle des Präventionsrates Cottbus, Herr Armin Bartels, stellte den Anwesenden die Inhalte und Vorteile der Rahmenstrategie „CTC – Communities that care“ (Kommune kümmert sich) vor, zu der er im April an der Fortbildungsveranstaltung teilgenommen hatte. Er wünscht sich, dass sich auch andere Kommunen diesem Netzwerk anschließen und dieses Programm in ihren Bereich umsetzen, um gemeinsam noch erfolgreicher und effektiver zu werden.

Einen weiteren Tagesordnungspunkt stellte die Vorstellung der Ergebnisse der Studie „Einschüchterung, Hetze und Gewalt von kommunalen Amts- und Mandatspersonen“ dar, die durch den Leiter der Studie, Herrn Prof. Dr. Joachim Klewes, dargestellt wurden. Gemeinsam tauschten sich die Teilnehmenden über persönliche Erfahrungen und Bewältigungsstrategien aus. So beschloss z. B. der Kreistag des Landkreises Dahme-Spreewald, dass alle Vorfälle dieser Art im Bereich zur Anzeige gebracht werden sollen und rückt dieses Thema damit verstärkt in den Blickpunkt.

Auch die in der Stadt Senftenberg regelmäßig stattfindenden Stadtteilspaziergänge können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, mit den Bürgerinnen und Bürgern in den direkten Austausch zu gehen und somit das Entstehen von Frust und Aggression zu beeinflussen.

Wir, die Geschäftsstelle des Landespräventionsrates, bedanken uns bei allen Teilnehmenden für den fachlichen und persönlichen Austausch und insbesondere bei Herrn Stefan Klein und Frau Nadine Wendt vom Landkreis Dahme-Spreewald für die hervorragende Organisation dieser sehr gelungenen Veranstaltung.

Ident-Nr
Landespräventionsrat (Meldungen)
Datum
25.05.2022
Verantwortlich
Geschäftsstelle des Landespräventionsrates Brandenburg , lpr@­mik.brandenburg.de
Ident-Nr
Landespräventionsrat (Meldungen)
Datum
25.05.2022
Verantwortlich
Geschäftsstelle des Landespräventionsrates Brandenburg , lpr@­mik.brandenburg.de