04.07.2018Kabinettbeschluss: Ab September 2019 wieder Ausbildung für den mittleren Dienst | Nr. 062/2018

Katrin Lange, Staatssekretärin im Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg Neues Fenster: Bild - Porträt - Staatssekretärin Katrin Lange - vergrößern Foto: BILDHAUS. Karoline Wolf

Potsdam – Das Kabinett hat gestern beschlossen, ab September 2019 erstmals wieder seit 1994 Beamtinnen und Beamte für den mittleren allgemeinen Verwaltungsdienst auszubilden. Das teilte das Innenministerium heute in Potsdam mit. Nach der Einführung der Laufbahnausbildung für den gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst im September 2016 und der Laufbahnausbildung für den gehobenen technischen Verwaltungsinformatikdienst ab September 2018 geht die Landesregierung damit einen weiteren Schritt, um jungen Menschen eine Karriere in der Brandenburger Verwaltung anzubieten.

Innenstaatssekretärin Katrin Lange: „Wir wollen die Verwaltung verjüngen und für die Zukunft personell gut aufstellen. Deswegen bieten wir jetzt eine weitere hochwertige Laufbahnausbildung an. Wir brauchen gut qualifizierte junge Menschen, um für die vor uns liegenden Aufgaben gerüstet zu sein. Die öffentliche Verwaltung bietet zukunftssichere und qualifizierte berufliche Perspektiven mit hoher Verwendungsbreite an. Sie ist, davon bin ich überzeugt, ein attraktiver Arbeitgeber. Die Entscheidung für den öffentlichen Dienst ist eine Entscheidung für eine sichere berufliche Zukunft.“

Die Ausbildungsdauer beträgt 2,5 Jahre und umfasst mindestens 1.500 Unterrichtsstunden pro Jahr. Nach dem Abschluss bestehen beste Aussichten auf eine unbefristete Übernahme. Der Beginn ist zunächst mit zwei  Klassen geplant, eine in Potsdam bei der Brandenburgischen Kommunalakademie und eine in Königs Wusterhausen (bzw. der näheren Umgebung) beim Niederlausitzer Studieninstitut - jeweils in Kooperation mit der Landesakademie für öffentliche Verwaltung. 2019 stellt das Land zunächst 42 Anwärterinnen und Anwärter, 2020 nochmals 43 Anwärterinnen und Anwärter im Beamtenverhältnis auf Widerruf ein.

Ab voraussichtlich September dieses Jahres werden Interessierte sich bewerben können. Die monatlichen Bezüge betragen 1.205 Euro im Rahmen eines Beamtenverhältnisses auf Widerruf. Die Ausbildung steht auch Beschäftigten von Kommunen offen. Sollten sich hier weitere Bedarfe ergeben, wäre eine Kooperation möglich und weitere Klassen könnten gebildet werden. „Das würde ich sehr begrüßen“, so Lange.

Download der Pressemitteilung als PDF-Datei:
Kabinettbeschluss: Ab September 2019 wieder Ausbildung für den mittleren Dienst

Verantwortlich: Ingo Decker

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